Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird.
Wir bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander.
Was ist ein Mehrgenerationenhaus?
Alle Mehrgenerationenhäuser berücksichtigen bei ihrer Arbeit vier Querschnittsaufgaben. Sie prägen die Ausrichtung der Häuser und bilden den konzeptionellen Rahmen der Arbeit der Häuser ab. Welche Aufgaben zählen dazu?
Mehrgenerationenhäuser sind offene Begegnungsorte für alle Generationen. Über zielgruppenorientierte Angebote für verschiedene Altersklassen hinaus arbeiten alle Häuser generationenübergreifend mit einem Ziel: Sie wollen Begegnungen und Unterstützung zwischen den Generationen außerhalb der Familie ermöglichen, den Austausch fördern und Beziehungen entstehen und wachsen lassen.
Mit ihren sozialraumorientierten und niedrigschwelligen Angeboten stärken die Mehrgenerationenhäuser die Teilhabe der Menschen. Dazu zählt sowohl die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, beziehungsweise an der Gemeinschaft, als auch die Mitwirkung an politischen oder anderen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen vor Ort (Partizipation).
Mehrgenerationenhäuser sind Orte, an denen sich Menschen aller Generationen passend zu dem, was sie gut können und gerne machen, einbringen können. Mehrgenerationenhäuser ermöglichen, unterstützen und stärken freiwilliges Engagement und tragen dazu bei, bessere und nachhaltige Strukturen des freiwilligen Engagements zu schaffen.
Mehrgenerationenhäuser stimmen ihre Angebote mit den Kommunen ab und richten sie auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort aus. Sie kooperieren mit relevanten Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und erarbeiten so passgenaue Lösungen für die jeweiligen Herausforderungen vor Ort. Indem sie bestehende Angebote vernetzen, vermeiden sie Parallel- und Doppelstrukturen.
Die Initiative JugendMitWirkung
hat sich seit 2019 in Zwönitz insbesondere durch die engagierte Arbeit der Steuerungs- und Entwicklungsgruppe (SG) etabliert.
Diese setzt sich aus verschiedenen Partnern zusammen, darunter die Schulsozialarbeiterin der Oberschule „Katharina Peters“, die Leiterin des Mehrgenerationenhauses (beide Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.), das Flexible Jugendmanagement des Kreisjugendring Erzgebirge e.V., Schülerinnen und Schüler sowie eine engagierte Lehrerin des Matthes-Enderlein- Gymnasiums, Mitarbeitende der Stadtverwaltung Zwönitz, eine Stadträtin, ein Ortschaftsrat aus Dorfchemnitz sowie ehrenamtlich engagierte Erwachsene.
Die SG trifft sich regelmäßig und sorgt für die fachliche Begleitung und Unterstützung.
Jeder Tag kann Familien vor neue Herausforderungen stellen oder Fragen aufwerfen. Mit der Kinder- und Familienberatung unterstützen die Johanniter Eltern und Kinder, gemeinsam Lösungen zu finden.
Die Seniorenberatung der Johanniter gibt Orientierung bei der Auswahl passender Seniorenangebote und hilft Älteren und deren Angehörigen bei amtlichen Belangen.
Die Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist eine vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (TMASGFF) staatlich anerkannte und vom Land geförderte Beratungsstelle.
Die Johanniter setzen sich dafür ein, dass jedes Kind die Chance auf eine bessere Zukunft hat. Dazu fördern wir die individuelle und soziale Entwicklung dieser Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Die Johanniter setzen sich dafür ein, dass jedes Kind die Chance auf eine bessere Zukunft hat. Dazu fördern wir die individuelle und soziale Entwicklung dieser Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.