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01.04.2025 | Regionalverband Mittelfranken

Übung zahlt sich aus

Einsatz der Schnelleinsatzgruppe Behandlung am Noricus

Die Wichtigkeit der Übung der Johanniter-Schnelleinsatzgruppe Behandlung im Februar zeigte sich rund einen Monat später bei einem Brand im Noricus-Hochhaus in Nürnberg. Am späten Abend des 21.03.2025 brach in einer Wohnung im 6. Obergeschoss ein Feuer aus. Innerhalb kürzester Zeit stand die Wohnung im Vollbrand. Die Flammen drohten auf darüber liegende Wohnungen überzugreifen. 

Neben den initial eingesetzten Kräften des Rettungsdienstes ließ Michael Seitz, als diensthabender Organisatorischer Einsatzleiter, die Integrierte Leitstelle um unter dem Einsatzstichwort „MANV 10-15“ mehrere Schnelleinsatzgruppen (SEG) alarmieren, darunter die SEG-Behandlung der Nürnberger Johanniter.

Zwölf ehrenamtlichen Kräfte besetzten umgehend den Gerätewagen sowie den Mannschaftstransporter und rückten zur Einsatzstelle aus. Nach dem Aufbau des Behandlungszelts begannen die Helfenden mit der Versorgung der Verletzten. Das Team der Psychosozialen Notfallversorgung betreute die evakuierten Bewohner in einem VAG-Bus.

Sechs weitere Johanniter hielten sich in Bereitschaft, um bei Bedarf mit einem Rettungs- und Notfallkrankenwagen auszurücken, was jedoch nicht nötig war.

Gegen 2 Uhr endete der Sanitätseinsatz. Die Einsatzkräfte wurden vor Ort verpflegt und rückten anschließend ein. „Das schnelle, professionelle Auftreten der SEG-Behandlung der Johanniter im Zusammenspiel mit anderen Kräften zeugte von dem hohen Ausbildungsstand und Trainingsgrad aller ehrenamtlichen Kräfte“, lobte Michael Seitz.

Bildquelle: Tim Amon
Bilduntertitel: Die Helfenden der Johanniter bei der Einsatzbesprechung.

 

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